How to: Schlechte Tage überstehen

Wir kennen es doch alle. Man wacht auf, kommt nicht richtig in die Gänge und irgendwie läuft alles schief, was auch nur schief laufen kann. Man fühlt sich den ganzen Tag nicht richtig wohl in seiner Haut und egal was man tut, irgendwie ist alles blöd. Doch wie übersteht man so einen blöden Tag, an dem alles schief zu laufen scheint?

Ich habe hier nun ein paar Tipps für euch zusammengeschrieben, die ich an schlechten Tagen „befolge“ bzw. die mir helfen, solche Tage zu überstehen.

Akzeptiere, dass du einen schlechten Tag hast

Zunächst einmal habe ich gelernt  zu akzeptieren, dass ich einen schlechten Tag habe. Und wisst ihr was? Daran ist nichts schlimm. Jeder hat schlechte Tage, jeder kennt dieses Gefühl und das Wichtigste – es ist okay! Lerne zu akzeptieren, dass das einfach nicht dein Tag ist. ABER lerne auch, dass das nur EIN schlechter Tag ist und nicht eine schlechte Woche, ein schlechter Monat, ein schlechtes Jahr oder gar ein schlechtes Leben!

Wenn du das erstmal akzeptiert hast, wirst du merken, dass es dir schon viel besser geht. Zumindest geht es mir immer so. Wenn ich mich nämlich darüber ärgere, dass an diesen Tagen alles schief läuft und irgendwie der Wurm drin ist, dann wird meine Laune nicht besser – sondern im Gegenteil, sie wird schlechter. Also akzeptiere ich einfach diesen einen schlechten Tag und starte am nächsten Tag wieder von vorne.

Tue das, worauf du Lust hast

Egal was es ist, tue das, worauf du Lust hast. Tue das, was dir Freude bereitet. Egal, ob du den ganzen Tag nur auf der Couch liegen willst, nur Netflix suchten willst oder rausgehen und dich ablenken willst. Hauptsache du tust das, was du möchtest und was dir gut tut. An solchen Tagen kann man ruhig mal die Ego-Schiene fahren. 😉

Tue etwas für dich

Nehme dir Zeit für dich. Lege einen Beauty-Nachmittag ein, lese ein Buch, höre Musik, koch dir was leckeres oder bestelle dir Essen bei deinem Lieblings-Lieferdienst. Wie schon im zweiten Punkt geschrieben – tue einfach das, worauf du Lust hast und was dir gut tut. Ego-Mode on! 🙂

Wenn du möchtest, spreche darüber (wenn nicht, auch okay) oder schreibe deine Gedanken auf

Ruf deine beste Freundin, deinen besten Freund oder deine Mama an. Wenn du darüber reden möchtest, dann tue das. Es gibt auch Tage, da möchte man mit niemandem sprechen, ich kenne das. Aber wenn man das Bedürfnis hat zu sprechen, sollte man das tun. Mir hilft oft auch, das Ganze aufzuschreiben bzw. mir meine Gedanken von der Seele zu schreiben. Ich tippe es dann oft einfach am Laptop runter oder schreibe es in mein Handy in die Notizen – und lösche es. Dann ist es raus und ich fühle mich besser. 🙂

Mache dir einen Plan für den nächsten Tag

Überlege dir, was du am nächsten Tag tun möchtest, denn am nächsten Tag ist alles wieder gut! Zumindest musst du dir dessen bewusst werden. Der nächste Tag wird nämlich wieder gut und produktiv! Also mache dir einen Plan, was du direkt am nächsten Morgen machen möchtest. Überlege dir, welches tolle Frühstück du dir machen wirst und was du über den Tag verteilt alles erledigen möchtest. Ohne Hektik und ohne Druck. Aber mache dir einen Plan – schreibe eine To-Do-Liste, wenn du noch keine hast!

Erledige wenigstens eine Sache, die du schon länger erledigen wolltest

Es gibt einem ein so gutes Gefühl, wenn man wenigstens eine Sache erledigt, die man schon länger erledigen wollte, aber ständig vor sich her schiebt. Rafft euch auf und tut etwas – wenigstens eine Kleinigkeit. Es wird euch stolz machen! Gerade an solchen Tagen, an denen es noch schwerer ist, sich aufzuraffen, fühlt man sich noch besser, wenn man etwas von seiner To-Do-Liste abhaken kann.

Stellt euch diese eine Frage

Eine Frage, die ich mir auch oft stelle, um gar nicht in dieses Gefühl eines schlechten Tages zu verfallen:

Ist es wirklich ein schlechter Tag oder
sind es nur fünf Minuten, über die ich den ganzen Tag nachdenke?

Das hilft mir auch sehr oft, einen schlechten Tag erst gar nicht entstehen zu lassen, denn meist denkt man einfach nur an eine Situation, die nicht so ganz gut verlaufen ist, den ganzen Tag nach und lässt sich so einen guten Tag vermiesen.

 

Wenn man aber wirklich einen schlechten Tag hat, ist es das Wichtigste, erkennen, dass diese auch wieder vorbeigehen! Ich weiß, an den Tagen verfällt man oft in die Stimmung zu denken, dass jetzt alles blöd ist und alles ist gegen einen. ABER, so ist das nicht. Und ich muss mich da auch oft selbst an diese Punkte erinnern, aber mir helfen diese Punkte immer sehr! 🙂 Und ich starte nach einem schlechten Tag immer viel motivierter und positiver in den nächsten Tag!

Ich hoffe, Euch hat dieser Post gefallen. Teilt gerne in den Kommentaren eure Tipps, wie man schlechte Tage am besten übersteht.

xoxo

Nadja ♥

9 Kommentare zu „How to: Schlechte Tage überstehen

  1. Hallo Nadja,

    die schlechten Tage kenne ich und ab und zu fällt es mir schwer das zu aktzeptieren, da man sonst immer gut drauf ist und es sich komisch anfühlt, wenn es mal nicht so ist. Mittlerweile fällt es mir leichter die schlechten Tage so hinzunehmen. Einige Tipps von deinem Beitrag werde ich noch beherzigen. 🙂

    Liebe Grüße

    Bella

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    1. Hallo Bella,
      danke für deinen Kommentar. Mir hilft da wirklich immer einfach daran zu denken, dass am nächsten Tag ein neuer Tag ist und dieser bestimmt besser wird. 🙂 Liebe Grüße Nadja

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  2. Musste gerade echt schmunzeln, gute Ideen einen schlechten Tag zu überstehen 😀 Ich versuche einfach immer zu lächeln, egal was passiert, dann geht es einem schnell wieder besser. Sich die Frage stellen, ob es nicht nur 5 Minuten sind, finde ich richtig gut!

    Liebste Grüße,
    Samira von http://fromsamywithlove.net

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  3. Den Post hab ich gerade erst entdeckt, er passt ja aber wunderbar zu meinem Sommerdepressions-Thema. Sehr, sehr schöne Einstellung! Schlechte Tage sind nicht immer nur schlecht. Aber wenn ich mal wieder einen habe, werde ich an deine Tipps denken!

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